Eine Studie zeigt, dass junge Schwarze aus wohlhabenderen Familien eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit haben, die Sekundarschule abzuschließen, im Vergleich zu jungen Schwarzen aus ärmeren Familien. Die finanzielle Lage übt daher einen starken Einfluss auf den Abschluss der Grundbildung unter der schwarzen Bevölkerung aus.
Die Forschung zeigt jedoch auch, dass die Verbesserung der finanziellen Situation nicht ausreicht, um die Ungleichheit zwischen jungen Schwarzen und Weißen derselben Einkommensgruppe vollständig zu beseitigen. Die rassische Kluft bleibt bestehen, selbst wenn die wirtschaftlichen Faktoren kontrolliert werden.
Die Studie wird am Donnerstag während des Seminars mit dem Titel "Rassische Ungleichheiten in der Bildung: Verstehen, um zu verändern" vorgestellt, das in der Zentrale der Organisation Ação Educativa in São Paulo stattfindet. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Diskussion über die Faktoren zu fördern, die die Ungleichheiten im brasilianischen Bildungssystem aufrechterhalten.




