Fast 85% der Kinder in Cabo Delgado, Mosambik, leben in Haushalten unter der Armutsgrenze, laut Daten des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef). Diese Statistik spiegelt die schwere Vulnerabilität wider, in der sich die Kinderpopulation der nördlichen mosambikanischen Provinz befindet.
Demselben Unicef-Bericht zufolge sind 228.000 Kinder in der Region aufgrund des bewaffneten Konflikts, der die Provinz seit 2017 heimsucht, vertrieben worden. Diese Vertreibungssituation verschlechtert die Lebensbedingungen dieser Kinder und ihrer Familien erheblich.
Das Unicef-Dokument zeigt auch, dass 45% der Kinder in Cabo Delgado an chronischer Unterernährung leiden, was ein ernsthaftes Problem der öffentlichen Gesundheit in der Region darstellt. Diese hohe Rate an Mangelernährung ist direkt mit extremer Armut und der durch den Konflikt verursachten Vertreibung verbunden.
Die Unicef-Daten verdeutlichen die humanitäre Krise, die die Kinder von Cabo Delgado betrifft, wo die Kombination aus bewaffnetem Konflikt, extremer Armut und Ernährungsunsicherheit verheerende Bedingungen für die Kinderpopulation der Provinz schafft.



