Der portugiesische Staat schuldet den polytechnischen Hochschulen 38 Millionen Euro, wie aus Medienberichten hervorgeht. Diese Schuld entsteht vor dem Hintergrund, dass seit der Wiedereinfrierung der Laufbahnen der Lehrkräfte und Forscher keine Haushaltsverstärkung zur Deckung der associated Kosten erfolgte, obwohl der Bildungsminister ein entsprechendes Versprechen gegeben hatte.
Im Gesundheitswesen berichtet die Zeitung Público, dass etwa dreitausend neue Krankenschwestern und Krankenpfleger ausgebildet wurden, die öffentlichen Krankenhäuser jedoch weiterhin nicht in der Lage sind, diese einzustellen. Diese Situation zeigt einen Widerspruch zwischen der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften und der Aufnahmefähigkeit des öffentlichen Systems.
Beide Fälle veranschaulichen die haushalterischen Schwierigkeiten des portugiesischen Staates, übernommene Verpflichtungen einzuhalten, sei es im Bereich der polytechnischen Hochschulen oder im Gesundheitswesen, wo das Vorhandensein verfügbarer Fachkräfte sich nicht automatisch in deren Integration in den öffentlichen Dienst übersetzt.




