Die nepalesischen Behörden führten vorübergehende Bestattungen von Hunderten von Opfern der verheerenden Überschwemmungen durch, die das Land heimsuchten, und lösten damit eine starke Welle der öffentlichen Empörung in verschiedenen Regionen aus. Die Entscheidung, vorübergehende Bestattungen durchzuführen, zielte darauf ab, die große Anzahl nicht identifizierter Leichen zu bewältigen, die infolge der Katastrophe entstanden waren.
Die Maßnahme löste Aufstände in der lokalen Bevölkerung aus, die das Versäumnis der hinduistischen Riten, der vorherrschenden Religion im Nepal, heftig kritisierte. Die hinduistischen Trauerzeremonien erfordern spezifische Verfahren, die in diesen Fällen nicht befolgt wurden, was tiefes Unbehagen und Leid bei den betroffenen Familien verursachte.
Die Kritik richtete sich auch gegen die schlechte Verwaltung der Behörden bei der Reaktion auf die Katastrophe. Angehörige der Opfer äußerten ihre Frustration über den Mangel an Organisation und Ressourcen zur angemessenen Identifizierung und Behandlung der Leichen, was den Schmerz des Verlustes noch weiter verschlimmerte.




