Die Autorin des Artikels teilt mit, dass sie in ihrem gesamten Leben nur eine einzige Frau gehört hat, die behauptete, noch nie geschlechtsspezifische Gewalt erfahren zu haben. Nach einem Gespräch von nur einer halben Stunde mit dieser Freundin zerbrach diese Überzeugung jedoch, was sie zu dem Schluss führte, dass sie keine Ausnahme war, sondern einfach abgelenkt von ihren eigenen Erfahrungen war.
Der Text listet verschiedene Formen von Gewalt auf, die Frauen im Laufe ihres Lebens erfahren, darunter kontrollierende Partner, Vorgesetzte, die sich wohl fühlen, wenn sie sie herabsetzen, Kollegen, die sie einschüchtern, aggressive Ex-Ehemänner, Verwandte, die anschreien, und Fremde, die versuchen, sich aufzudrängen. Die Autorin argumentiert, dass diese Aggressionen, ob offensichtlich oder subtil, den weiblichen Alltag durchdringen.
Die Autorin lädt die Leserinnen ein, ihre Vergangenheit zu überprüfen oder die Gegenwart aufmerksamer zu beobachten, um Situationen zu identifizieren, in denen sie Angst, Unbehagen, Hilfe suchten oder ihre Worte sorgfältig maßen, nur weil sie einem Mann gegenüberstanden.
Der Artikel schließt mit der Feststellung, dass selbst bei als geringfügig eingestuften Aggressionen nur die Frauen selbst wissen, wie schwierig es ist, zu reagieren, und betont damit die Notwendigkeit, aufzuhören, die Opfer zu verurteilen. Der vollständige Inhalt ist exklusiv für Abonnenten.




