José Veiga, ein portugiesischer Geschäftsmann, wurde durch ein umfangreiches Netzwerk von Kontakten und Geschäften auf dem afrikanischen Kontinent als "Monsieur Afrique" bekannt. Im Laufe eines Jahrzehnts der Untersuchung entdeckten die Behörden ein Korruptionsschema, das öffentliche Aufträge im Wert von 2,5 Milliarden Euro in der Republik Kongo umfasste, einem ölreichen Land.
Der Fall Rota do Atlântico enthüllte Korruptionspraktiken, die überraschende Formen der Bestechung umfassten, wie die Lieferung von Straußen und Ponys als Zahlungsform oder Gefälligkeit. Diese scheinbar absurden Transaktionen dienten als Mechanismus zur Erleichterung der Erlangung öffentlicher Aufträge in dem afrikanischen Ölstaat.
Die Untersuchung dauerte zehn Jahre und legte das Ausmaß der Beziehungen zwischen Geschäftsleuten und hochrangigen Machtfiguren in der Republik Kongo offen. Das Schema umfasste verschiedene Unternehmen und Zwischenhändler, die durch ein komplexes Netz persönlicher und politischer Beziehungen operierten.




