Die portugiesischen Gerichte haben diese Woche nach der Ferienzeit ihre richterliche Tätigkeit wieder aufgenommen, wobei neue Prozesse eingeleitet und ausstehende Verfahren fortgesetzt werden. Diese Wiedereröffnung markiert die Rückkehr mehrerer medienrechtlich und gerichtlich bedeutsamer Verfahren, die in den kommenden Monaten verhandelt werden.
Unter den Fällen, die vor Gericht stehen, befinden sich vier Beamte der PSP, der Polícia de Segurança Pública, die wegen noch nicht näher bezeichneter Straftaten angeklagt sind. Diese Verfahren schließen sich anderen an, die während der Gerichtsferien ausgesetzt waren.
Der Fall BES, der die Banco Espírito Santo und ihre Verzweigungen betrifft, kehrt mit bereits angesetzten Verhandlungsterminen in die Gerichte zurück. Auch die Operation Marquês, eines der komplexesten und medienwirksamsten Gerichtsverfahren des Landes, nimmt ihre Tätigkeit mit neuen, demnächst stattfindenden Sitzungen wieder auf.
Darüber hinaus werden in dieser Phase nach den Ferien weitere Verfahren von großer Bedeutung fortgesetzt oder eingeleitet, darunter die Fälle BES Angola, Tutti Frutti, Lex und Perfekter Sturm, die in den kommenden Monaten weiterverfolgt werden sollen.




