Die G7-Länder haben laut einer Analyse der Financial Times bereits mehr als 16 Milliarden Dollar an Finanzierungskosten im Vergleich zu den Raten vor dem Krieg zwischen den USA und dem Iran übernommen. Wenn die Zinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben, könnte der Anstieg bis Ende des ersten Quartals 2027 34 Milliarden erreichen.
Fast alle Staatsschuldenemissionen der G7-Länder werden jetzt mit höheren Sätzen gehandelt als im Februar verzeichnet. Die USA tragen 10,6 Milliarden Dollar des bereits verzeichneten Anstiegs und könnten bis März 2027 weitere 21,7 Milliarden Dollar zahlen.
Der Zinsanstieg spiegelt die Sorge der Anleger über die nordamerikanische Staatsverschuldung und die durch den Konflikt verursachte Inflation wider. Auch das Vereinigte Königreich, Italien, Deutschland und Japan gehören zu den von dem Druck auf die Energiepreise nach der Schließung der Straße von Hormus betroffenen Ländern.





