Ein Meinungsartispiel in der Zeitung Jornal do Algarve kritisiert den italienischen Trainer Francesco Farioli vom FC Porto dafür, dass er keinerlei Anstrengungen unternimmt, auf Portugiesisch zu kommunizieren, selbst nach 13 Monaten im Verein. Der Autor argumentiert, dass der FC Porto zwar auf dem Spielfeld gewinnt – nach drei Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze steht –, aber das Spiel um den Respekt der lokalen Gemeinschaft verliert, indem er weiterhin ausschließlich auf Englisch und Italienisch Mitteilungen herausgibt und Pressekonferenzen abhält. Mit Beispielen wie Bobby Robson, der in Porto Portugiesisch sprach, oder Pep Guardiola, der in wenigen Monaten Deutsch lernte, vertritt der Autor die Ansicht, dass diese Haltung die Botschaft vermittelt, der Trainer sei nur „auf der Durchreise" und brauche die Fans nicht zum Gewinnen. Er kommt zu dem Schluss, dass „Siegen ohne zu kommunizieren nur halb siegen" bedeutet.
Jornal do Algarve30.08.26, 18:06