Mehr als 3.000 Menschen werden nach den verheerenden Überschwemmungen vermisst, die am Mittwoch die Himalaya-Region zwischen Nepal und China heimsuchten. Die neueste Bilanz der Behörden zeigt mindestens 797 Tote und 3.048 Vermisste auf beiden Seiten der Grenze. Es gibt noch keine zusammengefasste Zahl von vermissten Ausländern im gesamten betroffenen Gebiet.
Auf chinesischer Seite haben die Behörden an diesem Sonntag erstmals eine Aufschlüsselung der Nationalitäten der Ausländer veröffentlicht, deren Aufenthaltsort nicht ermittelt werden konnte. Nach Angaben Chinas werden 261 Staatsbürger aus 23 Ländern in Tibet vermisst. Diese Gruppe ist in den 546 Personen enthalten, die von den chinesischen Behörden in der Region als vermisst gelten.
Ausländer aus Dutzenden von Ländern gehören zu den Vermissten nach den Überschwemmungen zwischen Nepal und China. Die Tragödie im Himalaya deckt jahrzehntelange Spannungen zwischen China und Tibet auf, wie im Kontext der Berichterstattung erwähnt.



