Das Schweigen von Anthony Fauci während einer Anhörung im US-Senat hat erneut Gerüchte über Ivermectin als wirksame Behandlung gegen Covid-19 angefacht. Während der Sitzung reagierte Fauci nicht direkt auf Fragen zu Studien, die angeblich eine hohe Wirksamkeit des Medikaments gegen das Virus gezeigt hätten.
In den sozialen Netzwerken kursieren Behauptungen, dass Ivermectin eine Wirksamkeit von 70% gegen Covid-19 habe. Diese Aussagen basieren auf Interpretationen wissenschaftlicher Studien, die von der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend in Frage gestellt wurden.
Der wissenschaftliche Konsens bleibt unverändert: Es gibt keine ausreichend soliden Beweise dafür, dass Ivermectin bei der Behandlung oder Vorbeugung von Covid-19 wirksam ist. Verschiedene Gesundheitsorganisationen, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation, empfehlen, dass das Medikament außerhalb von kontrollierten klinischen Studien nicht für diesen Zweck verwendet werden sollte.
Experten warnen, dass Fehlinformationen über nicht nachgewiesene Behandlungen gefährlich sein können, da sie Menschen dazu verleiten, wissenschaftlich validierte Präventionsmaßnahmen wie die Impfung zugunsten von Alternativen ohne nachgewiesene Wirksamkeit aufzugeben.




