Der Präsidentschaftskandidat der PL, Flavio Bolsonaro, erklärte, dass Brasilien mehr Menschen in Haft haben sollte, nach einem Treffen mit dem Minister für Justiz und öffentliche Sicherheit von El Salvador, Gustavo Villatoro, in der Paulistaner Hauptstadt. Das Treffen wurde von Bolsonaro als ergiebig betrachtet, der die Sicherheitspolitik des mittelamerikanischen Landes als Modell zur Nachahmung lobte.
Flavio Bolsonaro verteidigte Pläne zum Bau weiterer Gefängnisse und zur Verschärfung des brasilianischen Strafrechts. Er kritisierte, was er als schlampige Gesetzgebung bezeichnete, und kündigte die Absicht an, eine halbe Million Haftplätze zu schaffen. Das Ziel wäre es, Kriminelle wie Handy-Diebe mit Mindeststrafen von 8 Jahren Haft zu bestrafen.
In der Sicht des Kandidaten sind die derzeitigen brasilianischen Gefängnisse "Verbrecherschulen" und müssen zu Beispielen werden, in denen die Häftlinge länger bleiben. Bolsonaro erklärte, dass in seiner Regierung die Gesetzgebung geändert würde, damit die Kriminellen für begangene Verbrechen bezahlen und nicht schnell aus den Gefängnissen herauskommen.



