Eine aktuelle DNA-Analyse hat ergeben, dass ein viertausend Jahre altes Skelett, das in Großbritannien gefunden wurde und bisher einem angesehenen männlichen Handwerker zugeschrieben wurde, tatsächlich einer Frau gehört. Diese Entdeckung wurde durch die Fortschritte bei den genetischen Analysetechniken ermöglicht.
Der Fund stammt aus der Bronzezeit und stellt die tief verwurzelten Überzeugungen über die alten Gesellschaften in Großbritannien in Frage. Bisher glaubte man, dass angesehene Handwerker dieser Zeit ausschließlich Männer waren.
Die Neubewertung dieses Skeletts zeigt, wie traditionelle archäologische Interpretationen falsch sein können, insbesondere wenn sie nur auf Geschlechterannahmen über bestimmte soziale Rollen basieren. Diese Frau aus der Bronzezeit wurde jahrtausendelang fälschlicherweise als Mann identifiziert.




