Der Präsident der Afrikanischen Union, Évariste Ndayishimiye, warnte heute während des Gipfels in Luanda, dass Armut auch ein Faktor ist, der Konflikte in Afrika erzeugt. Seine Rede konzentrierte sich auf die Notwendigkeit, dass afrikanische Führer anerkennen, dass die prekäre wirtschaftliche Lage der Bevölkerungen ein Motor der Gewalt auf dem Kontinent sein kann.
Ndayishimiye betonte die Bedeutung davon, zu verhindern, dass Verzweiflung die afrikanischen Völker zu den Waffen greifen lässt, und vertrat die Ansicht, dass die internationale Gemeinschaft und die Regierungen präventiv handeln müssen, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Die Warnung erfolgt im Kontext eines Gipfels, der Fragen von Frieden und Sicherheit auf dem afrikanischen Kontinent behandelt.
Der Präsident der Afrikanischen Union war in Luanda anwesend, um an diesem Spitzentreffen teilzunehmen, bei dem verschiedene afrikanische Führer Strategien zur Bekämpfung der tieferen Ursachen der Konflikte erörtern, die verschiedene Regionen des Kontinents betreffen.



