Nach 16 Jahren an der Macht wurde Viktor Orbáns Fidesz-Partei vom Tisza unter der Führung von Péter Magyar besiegt. Diese Niederlage markiert einen bedeutenden Wandel in der ungarischen Politik und beendet mehr als eineinhalb Jahrzehnte der Vorherrschaft des Fidesz im Land.
Viktor Orbán verließ das Parlament nach der Niederlage und beendete damit seine lange Karriere als Premierminister Ungarns. Sein Ausscheiden stellt das Ende einer politischen Ära dar, die die ungarische politische Landschaft maßgeblich geprägt hat.
Eine Verfassungsänderung wurde genehmigt, die Orbán daran hindert, erneut das Amt des Premierministers zu bekleiden. Diese Maßnahme stellt ein erhebliches rechtliches Hindernis für jeden künftigen Versuch einer Rückkehr an die Macht durch den ehemaligen Premierminister dar.



