Die Vermögenswerte eines in Sintra ansässigen Bauunternehmers wurden auf Anordnung des Gerichts beschlagnahmt, nachdem mehrere Familien Beschwerden gegen das Unternehmen des Bauunternehmers eingereicht hatten. Die Gerichte ordneten die vorbeugende Beschlagnahmung des Vermögens des Bauunternehmers im Rahmen des Gerichtsverfahrens an.
Die betroffenen Familien werfen dem Unternehmen vor, sie um Tausende von Euro betrogen zu haben. Das Schema bestand aus dem Versprechen, Einfamilienhäuser zu bauen, aber die Häuser wurden nie tatsächlich gebaut, sodass die Kunden weder das investierte Geld zurückerhielten noch die versprochenen Wohnungen bekamen.
Laut Ermittlungen verwendete das Unternehmen eine innovative und unkonventionelle Baumethode, bei der Styroporblöcke (expandiertes Polystyrol) mit Beton für den Hausbau verwendet wurden. Diese Technik, die eine wirtschaftlichere und schnellere Alternative darstellen sollte, wurde nie umgesetzt.
Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens weist alle Anschuldigungen kategorisch zurück und bestreitet jede betrügerische Absicht. Das Verfahren läuft weiterhin vor den Gerichten, wobei die geschädigten Familien versuchen, ihr investiertes Geld zurückzubekommen.




