Banditen entführten am Samstagabend 14 Busse in der Südwestzone von Rio de Janeiro. Die Fahrzeuge wurden als Barrikaden auf den Straßen an verschiedenen Punkten in Muzema, Curicica, Gardênia Azul und Taquara eingesetzt. In sozialen Netzwerken wurde berichtet, dass in der Region während der Ereignisse Schüsse abgefeuert worden seien.
Die Konfrontationen fanden im Rahmen von Territorialkämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen statt. Eine der Schießereien ereignete sich in der als Regatas bekannten Ortschaft in Muzema, die von einer Miliz kontrolliert wird. Eine weitere Konfrontation ereignete sich in der Nähe der als Sertão bekannten Ortschaft, nahe der Grenze zwischen Rio das Pedras und Muzema, wo Gebiete von Drogenhändlern des Comando Vermelho beherrscht werden.
Auf einem der geteilten Bilder sind drei Omnibusse zu sehen, die auf einer Straße quer standen. Die beiden rivalisierenden Gruppen, Miliz und Drogenhändler des Comando Vermelho, kämpfen um die Kontrolle über die Gebiete in der Region.




