Es war noch nie so einfach für eine Person in den frühen Zwanzigern zu wissen, was Retinol, Glykolsäure, Niacinamid oder Peptid ist. In den sozialen Medien haben Inhalte über Hautpflege Wirkstoffe, die zuvor auf dermatologische Praxen oder die Regale von Spezialisten beschränkt waren, zu alltäglichen Produkten in immer ausgefeilteren Routinen gemacht. Seren, Masken, Peelings und ästhetische Verfahren sind Teil des Alltags von jungen Menschen geworden, die in vielen Fällen noch weit von dem Alter entfernt sind, in dem die offensichtlichsten Zeichen der Hautalterung normalerweise auftreten.
Diese Bewegung erzeugt eine merkwürdige Situation: Während die Generation Z mehr Informationen darüber hat, wie man die Haut pflegt, wächst auch in den sozialen Netzwerken die Wahrnehmung, dass einige dieser jungen Menschen unter Trockenheit, Reizungen, Flecken und Veränderungen der Hauttextur leiden. Dieser Widerspruch deutet darauf hin, dass die Suche nach einer immer ausgefeilteren Routine möglicherweise nicht die erwarteten Ergebnisse für die Hautgesundheit dieser jungen Menschen bringt.




