Frauen stehen vor verschiedenen Problemen im Zusammenhang mit der intimen Anatomie, die alltägliche Aktivitäten und die Lebensqualität beeinträchtigen. Schmerzen, Beschwerden, Narben und Veränderungen im Genitalbereich können vom Sport bis zur Verwendung bestimmter Kleidung und dem Sexualleben alles beeinflussen. Diese Veränderungen, die früher kaum diskutiert wurden, haben eine wachsende Anzahl von Frauen dazu veranlasst, ärztliche Beratung zu suchen, um Komfort und Funktion wiederzuerlangen.
Der Trend zu diesen Eingriffen findet in einem Umfeld zunehmender Diskussionen über intime Gesundheit und eines besseren Zugangs zu Informationen über den eigenen Körper statt. Frauen fühlen sich wohler dabei, Fragen zu stellen und Lösungen für Probleme zu suchen, die früher als Tabu galten oder einfach als Teil des Lebens hingenommen wurden.
Daten der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) zeigen, dass weltweit im Jahr 2024 etwa 201.000 äußere weibliche Genitaloperationen durchgeführt wurden. Das Profil der Patientinnen zeigt, dass fast die Hälfte, 48,4%, zwischen 18 und 34 Jahren alt war, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nicht auf ältere Frauen beschränkt ist oder nur mit altersbedingten Veränderungen zusammenhängt.




