Die Rückkehr der Gerichtstätigkeit in Portugal ist vom Beginn des Prozesses gegen vier Polizeibeamte geprägt. Zwei von ihnen werden der Folter am Rato-Polizeirevier in Lissabon beschuldigt, während zwei weitere Beamte der PSP aus Olhão wegen des Mordes an einem marokkanischen Mann angeklagt sind. Die Verhandlung dieser Fälle markiert den Start der Gerichtstätigkeit nach der Pause.
Die Verhandlungen in diesem Verfahren beginnen mit der Verlesung der Anklage und der Identifizierung der Angeklagten. Das Gericht muss die Beweise bezüglich der von diesen vier Polizisten angeblich begangenen Verbrechen an verschiedenen Orten des Landes analysieren. Der Fall des Rato-Polizeireviers beinhaltet Anschuldigungen von während der Dienstausübung begangener Folter.
Gleichzeitig nehmen auch die Operation Marquês und das BES-Verfahren in dieser Zeit ihre gerichtliche Tätigkeit wieder auf. Diese beiden Verfahren gelten als von großer Bedeutung für die portugiesische Rechtslandschaft und umfassen finanzielle Fragen und Korruptionsvorwürfe mit erheblicher öffentlicher Wirkung. Die Wiederaufnahme dieser Prozesse markiert eine wichtige Phase im portugiesischen Gerichtskalender.




