Haiti: Papst verurteilt „schweres Massaker" und fordert Freilassung von Geiseln
Agência ECCLESIA30. August 2026 um 11:41
Papst Leo XIV. verurteilte heute das „schwere Massaker", das durch einen Bandenangriff in der Nacht vom 23. auf den 24. August in Haiti verursacht wurde und Dutzende Tote und Entführte forderte. Der Papst tätigte diese Erklärung nach dem Rosenkranzgebet auf dem Platz der Freiheit, neben der päpstlichen Residenz in Castel Gandolfo, Italien, und drückte seine betende Nähe zu den Opfern und ihren Familienangehörigen aus.
Die Banden starteten einen Angriff auf die Gemeinde Kenscoff, in den Hügeln mit Blick auf die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince, der etwa 50 Todesopfer forderte, darunter fünf Kinder. Der Papst richtete einen „dringenden Appell an alle Verantwortlichen, sich konkret für die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung einzusetzen und allen Formen der Gewalt ein Ende zu setzen", und forderte außerdem die umgehende Freilassung aller Geiseln.
An diesem Samstag wurden 13 der 60 Geiseln, darunter drei Babys, nach fast einer Woche in Gefangenschaft freigelassen. Die Gewalt in Haiti hat bereits im zweiten Quartal des Jahres mehr als 1.400 Tote gefordert. Am Freitag hatte die UNO eine „schnelle und vollständige Entsendung" von Sicherheitskräften für die internationale Mission zur Bekämpfung der Banden in Haiti gefordert, nach dem jüngsten Massaker im Land.
Ataque de gangues na noite de 23 para 24 de agosto fez dezenas de mortos e de sequestrados
Foto: Lusa/EPA
Castel Gandolfo, Itália, 30 ago 2026 (Ecclesia) – O Papa denunciou hoje o “grave massacre” provocado por um ataque de gangues na noite de 23 para 24 de agosto, no Haiti, que fez dezenas de mortos e de sequestrados.
“Do Haiti chegam notícias dramáticas do grave massacre perpetrado em Kenscoff, no qual perderam a vida numerosas pessoas, enquanto outras foram sequestradas. Exprimo a minha proximidade orante às vítimas e aos seus familiares e peço que sejam libertados sem demora todos os reféns”, disse Leão XIV, após a recitação do ângelus na Praça da Liberdade, junto à residência pontifícia de Castel Gandolfo.
A intervenção lançou um “veemente apelo a todos os responsáveis para que se empenhem concretamente em garantir a segurança da população e pôr fim a toda a forma de violência”.
Esta sexta-feira, a ONU pediu um “destacamento rápido e completo” de agentes de segurança para a missão internacional de combate aos gangues no Haiti, após o recente massacre no país.
Este sábado, 13 dos 60 reféns, incluindo três bebés, foram libertados após quase uma semana de cativeiro, numa altura em que a violência no Haiti já provocou mais de 1400 mortos no segundo trimestre do ano.
Os gangues lançaram um ataque contra a comuna de Kenscoff, nas colinas com vista para a capital haitiana, Porto-Príncipe, que provocou cerca de 50 mortes, incluindo a de cinco crianças.
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