Im Bundessenat ist das Gesetzgebungsprojekt 4.146/2020 in Behandlung, das ein Maßnahmenpaket zur Aufwertung und Anerkennung der Fachkräfte einführt, die in der Abfallentsorgung und in der Pflege öffentlicher Flächen tätig sind, allgemein als Straßenreiniger bekannt. Das Projekt befindet sich in der Analyse der gesetzgebenden Körperschaft und sieht eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Rechte dieser Arbeitnehmer vor.
Zu den wichtigsten im Projekt vorgesehenen Maßnahmen gehören die Einführung eines nationalen Mindestlohns von 3.036 R$ für diese Fachkräfte sowie die Gewährung von Essensgutscheinen, Grundnahrungsmittelpaketen und Krankenversicherung, deren Werte durch Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen festgelegt werden sollen. Der Text legt außerdem fest, dass die Arbeitnehmer Anspruch auf einen Erschwerniszuschlag haben, der 40% des Gehalts entspricht.
Um die Umsetzung des nationalen Mindestlohns zu ermöglichen, ermächtigt der Vorschlag die Union, Mittel aus Royalties und Sonderbeteiligungen aus Erdöl und Erdgas zu verwenden, um föderale Einheiten zu unterstützen, die finanzielle Hilfe benötigen. Die Maßnahme legt jedoch fest, dass der für Bildung bestimmte Anteil nicht beeinträchtigt werden darf.
Das Projekt konsolidiert und erweitert auch die Schutz- und Sicherheitsvorschriften für die Ausübung der Tätigkeiten dieser Arbeitnehmer und gewährt eine Sonderrente für diejenigen, die unter gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. Der Text befindet sich derzeit im Bundessenat zur Prüfung durch die Parlamentarier.
