Die Überschwemmungen im Nepal haben nach Angaben der nepalesischen Behörden bereits mindestens 750 Tote gefordert. Das Land steht vor einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der letzten Jahre, mit weiten überschwemmten Regionen und Tausenden von Betroffenen durch den plötzlichen Anstieg der Flüsse.
Die Behörden warnen vor einem neuen Risiko durch steigende Wasserstände, was die Situation in den bereits betroffenen Gebieten weiter verschlechtern könnte. Diese Bedrohung hat Aufrufe an die Bevölkerung ausgelöst, sich von den Gefahrenzonen fernzuhalten.
Im internationalen Kontext wird ein portugiesischer Staatsbürger im Tibet, China, vermisst, was darauf hindeutet, dass die Überschwemmungen auch benachbarte Regionen betroffen haben dürften. Dieser Fall zeigt die grenzüberschreitende Reichweite der Katastrophe.
Angesichts der überfüllten Leichenhallen haben Nepal und China begonnen, nicht identifizierte Körper nach DNA-Entnahmen zu bestatten. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Bestattungsverfahren in einem Szenario mit einer hohen Zahl von Todesopfern zu organisieren.




