Südkorea erlebt möglicherweise den letzten Sommer mit Hundefleischsuppe, einem traditionellen Gericht des Landes, vor dem Inkrafttreten eines Verbots. Die südkoreanische Regierung verabschiedete 2024 eine Gesetzgebung, die den Konsum und Verkauf von Hundefleisch verbietet, eine historische Entscheidung, die einen bedeutenden kulturellen Wandel markiert.
Nach der Verabschiedung des Gesetzes identifizierte die Regierung landesweit 2352 Restaurants, die noch Gerichte aus Hundefleisch servierten. Diese Erhebung ermöglichte es, die Ausmaße dieser kulinarischen Tradition zu erfassen, die nun kurz vor dem Verschwinden steht.
Die neue Gesetzgebung stellt eine tiefgreifende Veränderung in der südkoreanischen Gesellschaft dar, wo der Verzehr von Hundefleisch tiefe kulturelle Wurzeln hat, obwohl er zunehmend abgelehnt wird, insbesondere von den jüngeren Generationen. Das Land schließt sich damit anderen Nationen an, die diese Praxis bereits verboten haben.
Die Eigentümer der identifizierten Betriebe haben nun bis zum Inkrafttreten des Gesetzes Zeit, ihre Aktivitäten einzustellen oder ihre Geschäfte umzustellen. Dieser letzte Sommer markiert somit das Ende einer gastronomischen Ära in Südkorea.




