Die beiden Kampagnen, die um die Regierung von São Paulo konkurrieren, haben den Wahlkampf in unterschiedlichem Tempo und auf unterschiedlichem Terrain begonnen. Fernando Haddad (PT), unterstützt von Präsident Lula, setzt auf „traditionelle" Wahlkampfbühnen, mit Spaziergängen durch die Hauptstadt und die Metropolregion, um das Image der Nähe zu den Wählern zu stärken. Der Kandidat der PT sucht durch persönliche Aktionen auf den Straßen der Stadt den Kontakt zu den Wählern.
Gouverneur Tarcísio de Freitas (Republicanos), der zur Wiederwahl antritt und in den Umfragen führt, verfolgt eine gegensätzliche Strategie. Er bevorzugt geschlossene Veranstaltungen, Termine mit ausgewähltem Publikum und eine stärkere Präsenz in den sozialen Medien. Der Unterschied zwischen den beiden Kandidaten spiegelt sich auch in den Wahlkampfveranstaltungen wider, wobei Haddad die direkte Begegnung mit der Bevölkerung auf den Straßen priorisiert.
Der Strategieunterschied wiederholt sich bei den Kandidaten für den Senat. Einerseits verbreiten Marina Silva (Rede) und Simone Tebet (PSB) ihre Kampagne über das gesamte Bundesland, während sich Guilherme Derrite (PP) und André do Prado (PL) auf Veranstaltungen mit Tarcísio und dem ehemaligen Senator Flávio Bolsonaro (PL) konzentrieren. Die digitale Mobilisierung ist ebenfalls Teil der Strategie der Tarcísio nahestehenden Kandidaten.




