Jahrelang wurden in der Ästhetik geglättete Linien und wenig Gesichtsbewegung als Zeichen eines gut durchgeführten Eingriffs geschätzt. Diese Tendenz begann sich jedoch zu ändern, und die Suche nach einem natürlicheren und ausdrucksstärkeren Aussehen wurde zum Trend in den sozialen Medien. In diesem Kontext entstand der Begriff „sitzendes Gesicht", der verwendet wird, um ein Gesicht mit wenig Bewegung zu beschreiben, obwohl der Ausdruck keine medizinische Bedeutung hat.
Dieser Perspektivwechsel hilft, die Popularität von Praktiken wie Gesichts-Yoga, Gua Sha, Rollern und Gesichtsmassagegeräten zu erklären. Die Accessoires und Techniken erscheinen in Selfcare-Videos und versprechen in unterschiedlichem Maße ein entspannteres und weniger geschwollenes Gesicht.
Die Effekte dieser Praktiken müssen jedoch realistisch betrachtet werden. Laut dem Artikel können sie Entspannung bieten und in einigen Fällen vorübergehend Schwellungen reduzieren, aber ihre tatsächlichen Ergebnisse sind begrenzt.




