Der Artikel ist eine Meinung von Luis M. Rocha, die den aktuellen Ansatz des Hochschulzugangssystems in Portugal hinterfragt. Die zentrale These des Autors ist, dass das System in Bezug auf die Universitäten anspruchsvoller sein sollte, anstatt strenge Einschränkungen für junge Bewerber zu verhängen.
Rocha schlägt vor, dass Portugal von Ländern lernen sollte, die keinen Numerus Clausus verwenden, wie Belgien und Frankreich. In diesen Ländern ist der Zugang zur Hochschulbildung nicht den gleichen Zulassungsbeschränkungen unterworfen wie in Portugal, was eine größere Offenheit und Flexibilität für die Studierenden ermöglicht.
Der Autor erwähnt auch das Beispiel der University of California, einer Universität, die die Verwendung standardisierter Prüfungen als Zulassungskriterium ablehnt. Dieses Beispiel wird herangezogen, um die Idee zu untermauern, dass es erfolgreiche alternative Modelle gibt, die nicht von so restriktiven Hürden für die Studierenden abhängen.
Die Meinung von Luis M. Rocha schlägt somit eine Umkehrung der aktuellen Logik vor: Anstatt den Zugang junger Menschen zur Hochschulbildung zu erschweren, sollten akademische Institutionen bei ihren eigenen Standards und Methoden strenger sein und sich darauf einstellen, eine größere Vielfalt an Studierenden aufzunehmen.




