Der Präsident der Generalitat von Katalonien, Salvador Illa, verteidigte die spanische Regierung während der Krise in Ceuta und erklärte, sie habe „den Umständen entsprechend gehandelt" und dass er klar sei, dass „die territoriale Integrität verteidigt werden muss, wobei der rechtliche Rahmen respektiert und die menschlichen Werte nicht verloren gehen dürfen". Illa, 1966 in La Roca del Vallès geboren, versicherte, dass die Exekutive angemessen auf die Situation reagiert habe.
Bezüglich der Möglichkeit eines Kongresses der Sozialistischen Partei erklärte Illa, es sei viel sinnvoller, über die Nachfolge von Alberto Núñez Feijóo als Führer der Volkspartei zu debattieren als über irgendeine Veränderung in der Führung des PSOE. Diese Erklärungen erfolgen im Kontext der politischen Spannungen zwischen den wichtigsten spanischen Parteien.
In Bezug auf Katalonien erklärte der Chef der Regierung seine Bereitschaft, sich erneut mit Carles Puigdemont zu treffen, vorausgesetzt, es geht darum, die Unterstützung der Partei für das neue Finanzierungsgesetz zu erlangen. Diese Position spiegelt die Kontinuität der Verhandlungen zwischen den katalanischen Parteien zu Haushalts- und Autonomiefragen wider.
Illa bezog sich auch auf die Judikative und erklärte, dass es richterliche Entscheidungen gibt, die „nicht dem Zufall geschuldet sind", und implizit die Unabhängigkeit der spanischen Gerichte kritisierte. Diese Erklärung fügt sich in die breitere Debatte über das Justizsystem und dessen Beziehung zur politischen Macht in Spanien ein.




