Die brasilianische Gesetzgebung betrachtet nun geheime Mittagessen zwischen Wirtschaftsanwälten und Politikern als Straftat der Bestechung und Bestechlichkeit im Zusammenhang mit dem Handel mit Einflussrechten. Diese Änderung stellt eine bedeutende Abweichung in der Art und Weise dar, wie das Lobbying in dem Land reguliert wird.
Die Praxis, die zuvor informell und ohne spezifische Regulierung stattfand, unterliegt nun rechtlichen Sanktionen. Diese Klassifizierung zielt darauf ab, die Transparenz in den Beziehungen zwischen dem privaten Sektor und öffentlichen Amtsträgern zu erhöhen.
Anwälte, die im Wirtschaftsbereich tätig waren, gehörten zu den Hauptbeteiligten an diesen geheimen Verhandlungen mit politischen Amtsträgern. Die neue Regelung zielt darauf ab, den Missbrauch von Einfluss zur Erlangung unrechtmäßiger Vorteile zu unterbinden.
Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Bewegung zur Regulierung von Lobbying-Aktivitäten in Brasilien, um diese transparenter und kontrollierbarer zu machen.




