Betrüger nutzen eine Schwachstelle bei kontaktlosen Zahlungen aus, um viel höhere Beträge zu kassieren, als mit den Opfern vereinbart. Das System funktioniert, indem sie Menschen auf der Straße ansprechen, sich als Vertreter von Nichtregierungsorganisationen ausgeben und über tragbare Zahlungsterminals um Spenden bitten.
Das Opfer willigt möglicherweise ein, einen kleinen Betrag wie 20 Euro zu spenden, aber die Betrüger ändern den angezeigten Betrag am Terminal, bevor die Transaktion abgeschlossen wird. Auf diese Weise können sie Beträge bis zu 20.000 Euro kassieren, ohne dass das Opfer den Unterschied sofort bemerkt.
Wohltätigkeitsorganisationen werden beschuldigt, überhöhte Gebühren zu erheben, die in einigen Fällen von US-Banken als gültig akzeptiert werden. Das bedeutet, dass die Opfer kaum Möglichkeiten haben, ihr Geld durch eine Rückbuchung zurückzuerhalten.
Kurt Knutsson, Technologie-Experte und Leiter des CyberGuy Report bei Fox News, hat vor dieser Masche gewarnt. Er rät Verbrauchern, immer den angezeigten Betrag am Terminal zu überprüfen, bevor sie eine kontaktlose Zahlung bestätigen, um diesen Betrug zu vermeiden.




