Ein Mann um die 70, ein Veteran, der nach dem Waffenstillstand in Angola gekämpft hatte, konnte einen etwa fünfzehnjährigen Kampf gegen die portugiesische Armee gewinnen. Das Gericht zwang die Armee, ihn als behindert und traumatisiert aufgrund seiner Kriegserfahrung anzuerkennen.
Der Veteran kämpfte jahrelang dafür, dass sein psychischer Gesundheitszustand, resultierend aus dem Militärdienst in Angola, offiziell von den Streitkräften anerkannt wurde. Der bürokratische Kampf zog sich etwa 15 Jahre hin, bis das günstige Urteil erging.
Die Frau des Ex-Kombattanten berichtet, dass Feuerwerk bei ihm noch heute extreme Reaktionen auslöst und er sich unter dem Bett versteckt. Dieses Symptom ist bezeichnend für die posttraumatische Belastungsstörung, die der Veteran während des Konflikts entwickelte.
Der Fall veranschaulicht die Schwierigkeiten, mit denen viele ehemalige Kombattanten konfrontiert sind, wenn es darum geht, die psychischen Schäden aus dem Militärdienst anerkannt zu bekommen, selbst wenn die Symptome sichtbar und über Jahrzehnte hinweg persistierend sind.




