Mindestens sechs Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt in Deutschland haben unter Umständen, die von den Gesundheitsbehörden als selten eingestuft werden, Malaria entwickelt. Zwei von ihnen sind gestorben, die übrigen befinden sich in stationärer Behandlung. Die deutschen Behörden gehen davon aus, dass die Krankheit durch eine infizierte Mücke übertragen wurde, die mit einem Flugzeug aus einer endemischen Region eingeführt wurde – ein Phänomen, das als „Flughafenmalaria" bekannt ist. Das Robert Koch-Institut hat den Fall bestätigt, und das Institut für Tropenmedizin in Antwerpen, Belgien, soll die Proben analysieren, um den genauen Ursprung der Infektion zu bestimmen. Diese Art der Übertragung ist in Europa ungewöhnlich, was eine rechtzeitige Diagnose erschweren und das Risiko schwerer Komplikationen erhöhen kann.
Postal do Algarve29.08.26, 18:50