Das Nationale Gericht lehnte den Asylantrag von marokkanischen Staatsbürgern ab, die im Mai 2021 schwimmend nach Ceuta kamen. Die Entscheidung fiel im Kontext einer beispiellosen Migrationswelle in der spanischen Exklave.
Am 17. Mai 2021 schafften es mehr als 10.000 Personen, sowohl schwimmend als auch über den Grenzzaun nach Ceuta zu gelangen, in einem massiven Versuch, europäisches Territorium zu erreichen.
Dieses Ereignis gilt als Vorläufer des massiven Zustroms vom 30. Juli desselben Jahres, als 72.000 Einwanderer registriert wurden, eine Zahl, die den vorherigen Wert weit übertraf.
Die Daten wurden vom spanischen Innenministerium unter der Leitung von Fernando Grande-Marlaska bereitgestellt, das das Ausmaß dieser Migrationskrisen an der spanischen Südgrenze dokumentierte.




