Im Nigerdelta in Nigeria steht der Reichtum des Erdöls in starkem Kontrast zum Mangel an Grundversorgung für die lokale Bevölkerung, einschließlich Trinkwasser, Schulen und Gesundheitsversorgung. Diese Region ist dafür bekannt, eine der produktivsten Erdölzonen der Welt zu sein, doch ihre Bewohner leben weiterhin unter äußerst prekären Bedingungen.
Die Königsgemahlin des Königreichs Warri, Olori Atuwatse III, tritt als zentrale Figur in dieser Realität hervor. Sie erkennt das bestehende Paradoxon zwischen der Fülle an natürlichen Ressourcen und der extremen Armut der Bevölkerung und beabsichtigt, eine Lösung für diese Situation zu finden.
Olori Atuwatse III schlägt vor, das zu durchbrechen, was sie als „Ressourcenfluch" bezeichnet, ein Phänomen, das viele erdölreiche Regionen weltweit betrifft. Anstatt sich nur auf die Erdölförderung zu konzentrieren, ist die Königsgemahlin davon überzeugt, dass das größte Aktivum des Nigerdeltas seine eigenen Menschen sind, und setzt sich daher für eine Investition in die Entwicklung des Humankapitals als Weg zur Transformation der Region ein.




