Milo Yiannopoulos, ein rechtextremer Kommentator und politischer Aktivist, wurde von den US-Behörden unter dem Vorwurf verhaftet, ein "illegaler Ausländer" im Land zu sein. Diese Verhaftung steht in ironischem Gegensatz zu Positionen, die er selbst öffentlich vertrat, insbesondere die ICE-Kontrollen (Einwanderung und Zollbehörde der Vereinigten Staaten) in Supermärkten, die gezielt auf Einwanderergemeinschaften ausgerichtet waren.
Die US-Behörden teilten mit, dass Yiannopoulos im Mai 2019 legal in das Land eingereist ist. Er blieb jedoch über den in seiner Einreisegenehmigung erlaubten Zeitraum hinaus in den Vereinigten Staaten, was die Verletzung darstellte, die zu seiner Verhaftung führte.
Der Fall wurde besonders bekannt aufgrund der Inkonsistenz zwischen den anti-einwandererischen Positionen, die Yiannopoulos öffentlich vertrat, und seiner eigenen Rechtssituation als Ausländer im Land. Der Kommentator war bekannt für die Verteidigung restriktiver Einwanderungspolitiken und sein provokantes Aktivismus in der rechten Szene der Vereinigten Staaten.




