Der Präsident der Kommission der Afrikanischen Union, Mahmoud Ali Youssouf, vertrat am Samstag, den 29., in Luanda die Ansicht, dass die Finanzierung der Friedensagenda in Afrika und das Ziel, die Waffen bis 2030 zum Schweigen zu bringen, nicht weiterhin in erster Linie von externen Ressourcen abhängen können. Youssouf war der Ansicht, dass der Kontinent die Verantwortung für die eigene Finanzierung dieser Initiativen übernehmen muss.
Der Amtsträger sprach anlässlich der 26. Außerordentlichen Sitzung des Exekutivrats der Afrikanischen Union, die in der angolanischen Hauptstadt stattfand. Die Sitzung brachte Vertreter der Mitgliedstaaten der kontinentalen Organisation zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit Frieden und Sicherheit in Afrika zu erörtern.
Die Schweigen der Waffen bis 2030 ist eines der strategischen Ziele der Afrikanischen Union, die in verschiedenen Regionen des Kontinents mit zahlreichen bewaffneten Konflikten konfrontiert war. Die Abhängigkeit von externer Finanzierung für Friedensoperationen und die Vermittlung in Konflikten ist ein wiederkehrendes Anliegen der Organisation.
Mahmoud Ali Youssouf leitet seit Februar 2025 die Kommission der Afrikanischen Union, nachdem er zum Nachfolger des zuvor amtierenden Moussa Faki gewählt wurde.



