Eine russische Drohne traf einen Festort in einem Dorf in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine und verursachte 37 Tote und mindestens 42 Verletzte. Der Angriff ereignete sich während einer Beerdigung im Dorf Hroza, wo sich Dorfbewohner versammelt hatten, um einem gefallenen Soldaten die letzte Ehre zu erweisen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte scharf die Lagerung von Waffen und Munition in Wohngebieten und warnte, dass es verboten ist, solche Materialien in der Nähe von Häusern aufzubewahren. Die Erklärung wurde als Hinweis auf die russische Praxis interpretiert, militärische Ausrüstung in zivilen Zonen zu positionieren.
Die russischen Behörden haben den Vorfall noch nicht öffentlich kommentiert. Der Angriff erfolgt angesichts einer Zunahme der militärischen Aktivität in der Region Charkiw, einem der umstrittensten Gebiete seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022.
Das Dorf Hroza mit wenigen tausend Einwohnern liegt etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt. Dies war einer der tödlichsten Angriffe auf ukrainische Zivilisten in den letzten Monaten und zog internationale Verurteilungen nach sich.




