Der Kampf um die Selbstbestimmung Cabindas befindet sich an einem kritischen Wendepunkt. Nach mehreren Jahrzehnten des Vorankommens und Rückschritts steht die cabindesische Sache vor einem komplexen geopolitischen Szenario, das durch diplomatische Stagnation, durch die Fragmentierung von Kräften im Inland wie im Ausland und durch Interventionsmethoden gekennzeichnet ist, die nicht mehr den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entsprechen. Die Diagnose einer Veränderung wird als dringend dargestellt, um das Kräfteverhältnis zu verändern und die Frage Cabindas tatsächlich auf die internationale Agenda zu setzen. Die Diaspora wird aufgerufen, eine tiefgreifende strategische Ruptur zu protagonisieren und eine zentrale Rolle bei der Revitalisierung der Sache zu übernehmen. Der Artikel, verfasst von Osvaldo Franque Buela, wurde in der Zeitung Folha 8 veröffentlicht.
Politik
Cabinda und die Diaspora, die Dringlichkeit eines qualitativen und revolutionären Sprungs
Folha 829. August 2026 um 11:48




