Die Jugendorganisation von Chega-Madeira warf am Samstag der Regierung der Republik vor, die vollständige Umsetzung des neuen Territorialen Kontinuitätsmechanismus zu verzögern, und betrachtete die Situation als kritisches finanzielles Hindernis für die jungen Menschen und Familien der Autonomen Region Madeira. Die Jugendstruktur der Partei ist der Ansicht, dass die Bewohner weiterhin aufgrund dieser Verzögerung bei der Umsetzung der genehmigten Maßnahmen benachteiligt werden.
Die Mitglieder der Organisation betonten, dass die Madeiraner weiterhin gezwungen sind, den vollen Betrag der Flugtickets im Voraus zu bezahlen, um aufs Festland reisen zu können, was eine erhebliche finanzielle Belastung für viele Familien darstellt. Diese Situation betrifft insbesondere junge Menschen und diejenigen mit geringeren finanziellen Mitteln.
Die in der Versammlung der Republik genehmigten Änderungen zielen darauf ab, den Höchstbetrag der erstattungsfähigen Reisekosten abzuschaffen und die ratenweise Zahlung der Tickets zu ermöglichen. Laut der Jugendorganisation von Chega wurden diese Änderungen jedoch noch nicht wirksam umgesetzt, wodurch die Schwierigkeiten für die Inselbevölkerung bestehen bleiben.
Die Partei betont, dass ein Madeiraner kein Vermögen brauchen sollte, um sein Recht auf Mobilität zwischen der Region und dem Festland auszuüben, und vertritt die Auffassung, dass der Zugang zum Lufttransport für alle Bewohner Madeiras gerechter und zugänglicher sein sollte.



