Die Europäische Kommission lehnte erneut die Einführung einer europäischen Steuer auf Übergewinne von Ölkonzernen ab. Diese Haltung ergibt sich trotz der Forderungen Portugals und fünf weiterer Mitgliedstaaten, die eine gemeinsame Antwort auf EU-Ebene zur Bewältigung der hohen Gewinne im Energiesektor anstrebten.
Die Frage spaltet die Mitgliedstaaten, wobei einige Länder auf koordinierte europäische Maßnahmen drängen, während die Kommission ihre Position beibehält, diese Maßnahme nicht auf EU-Ebene voranzutreiben.
Portugal war eines der Länder, das sich mit fünf weiteren Mitgliedstaaten zusammenschloss, um eine gemeinsame europäische Antwort zu dieser Frage zu fordern, und vertrat die Ansicht, dass die Übergewinne von Ölgesellschaften einer gemeinsamen Besteuerung unterliegen sollten.
Die Position der Europäischen Kommission steht im Gegensatz zu den Forderungen mehrerer Regierungen, die argumentieren, dass eine europäische Abgabe auf Übergewinne ein gerechterer und wirksamerer Weg wäre, um die hohen Einkünfte des Energiesektors im derzeitigen Kontext zu bewältigen.




