Die Isländer entscheiden heute an der Urne, ob die Insel im Nordatlantik die Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union wieder aufnimmt, in einem Referendum, das durch die expansionistischen Drohungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump vorgezogen wurde.
Dies ist das zweite Mal, dass Island, ein Land mit etwa 400.000 Einwohnern, erwägt, EU-Mitgliedstaat zu werden. Das erste Mal geschah dies 2009, als Folge der Finanzkrise, die die Wirtschaft des Landes verwüstete.
Damals begannen die Beitrittsverhandlungen formell, aber der Prozess wurde letztendlich aufgegeben. Der Artikel gibt nicht genau an, wann oder warum die Verhandlungen ausgesetzt wurden.
Das Referendum findet nun in einem Kontext geopolitischer Besorgnis statt, da Donald Trump Island und andere Gebiete bedroht haben soll, was die isländischen Behörden dazu veranlasste, die Entscheidung über eine mögliche EU-Mitgliedschaft zu beschleunigen.



