Die Waldbrände in Spanien haben seit Jahresbeginn bereits mehr als 297.000 Hektar verbrannt, wie aus Daten des Ministeriums für ökologischen Wandel und demografischen Wandel (MITECO) hervorgeht. Diese Zahl entspricht 48,1 % der insgesamt abgebrannten Fläche in der gesamten Europäischen Union und macht Spanien zum am stärksten von Waldbränden betroffenen Land im EU-Raum.
Das MITECO teilte außerdem mit, dass in diesem Zeitraum 43 Großbrände auf spanischem Territorium verzeichnet wurden. Die Daten wurden am Freitag veröffentlicht und geben einen aktuellen Überblick über die Brandsituation im Land.
Spanien steht damit vor einer der verheerendsten Brandsaisons in Europa und konzentriert fast die Hälfte der gesamten abgebrannten Fläche des Kontinents. Das zuständige Ministerium machte keine Angaben dazu, welche Regionen des Landes von diesen Bränden am stärksten betroffen waren.




