Die Türkei ist dank der Senkung der Steuerlast zum neuen begehrten Zielort für Elite-Spieler des weltweiten Fußballs geworden, da sie den türkischen Vereinen ermöglicht, Millionengehälter ohne die in anderen europäischen Ländern üblichen Steuerabzüge anzubieten. Dieser finanzielle Vorteil hat die Süper Lig in eine attraktive Liga für internationale Stars verwandelt, die lukrativere Verträge suchen.
Mohamed Salah, der als herausragendster Star des Marktes gilt, unterschrieb beim Trabzonspor, einem der historischen Vereine des türkischen Fußballs. Seine Verpflichtung stellt den meistdiskutierten Coup der letzten Transferperiode dar und demonstriert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die die türkischen Vereine erreicht haben, um mit den großen europäischen Ligen um Spieler ersten Ranges zu konkurrieren.
Auch Fenerbahçe und Beşiktaş haben sich erheblich mit großen internationalen Topspielern verstärkt. Beide Vereine wollen ihre Kader stärken, um die Dominanz zu durchbrechen, die Galatasaray in den letzten Jahren in der türkischen Meisterschaft aufrechterhalten hat, und so um den Ligatitel kämpfen.
Dieses Phänomen spiegelt wider, wie die türkische Steuerpolitik die Landschaft des europäischen Fußballs neu gestaltet hat, und ein neues 'El Dorado' geschaffen hat, in dem Vereine Weltklassetalente durch wirtschaftliche Angebote anziehen können, die zuvor gegen die führenden Mächte des Kontinents nicht zu toppen waren.




