Der Präsident der Federal Reserve der Vereinigten Staaten, Kevin Warsh, warnte am Freitag, dass die Inflation weiterhin sehr hoch ist, und deutete an, dass die amerikanische Zentralbank möglicherweise in den kommenden Monaten die Zinssätze erhöhen muss, um sie zu senken. Das Signal war klarer als die, die Warsh zuvor in Bezug auf seine wirtschaftliche Perspektive gegeben hatte.
Die Warnung wurde in der ersten Rede auf der jährlichen Fed-Konferenz in Jackson Hole, Wyoming, ausgesprochen. Warsh erkannte an, dass die jüngsten Inflationsdaten eine leichte Abkühlung zeigen, wies jedoch darauf hin, dass diese nicht darauf hindeuten, dass sich die zugrunde liegenden Trends wesentlich verändert haben.
Warshs Botschaft kommt zu einem Zeitpunkt wachsender Besorgnis über die Hartnäckigkeit hoher Preise in den Vereinigten Staaten und stellt eine Verschärfung seiner Position im Vergleich zu den Vormonaten dar. Der Fed-Präsident machte deutlich, dass die Zentralbank bereit ist, mit neuen Zinserhöhungen einzugreifen, wenn die Preise nicht zurückgehen.




