Dies ist der zweite Teil eines Gesprächs mit der Autorin Susana Moreira Marques, in dem sie enthüllt, wie sie sich zu den Prinzipien verhält, die am Ursprung ihrer Texte, Bücher und verlegerischen Projekte stehen.
Die Autorin reflektiert über den aktuellen Zustand des Journalismus und betont die Bedeutung einer Literatur, die Zeit zum Nachdenken und Zuhören bietet – im Gegensatz zur Hast und Oberflächlichkeit, die häufig die heutigen Medien charakterisieren.
In Bezug auf die Herausforderungen, die die Technologie mit sich bringt, erklärt Susana Moreira Marques, dass es sie beunruhigt, Schriftsteller zu sehen, die Bücher schreiben, als wären sie Maschinen, und Journalisten, die dasselbe tun. Die Autorin äußert Besorgnis über die Automatisierung des kreativen Prozesses und des journalistischen Schreibens.
Am Ende des Interviews gibt Susana Moreira Marques einen Rat: „Ahmen wir nicht die Maschinen nach", und vertritt die Ansicht, dass gute Literatur eine Art ist, keine schnellen Meinungen zu bilden und uns nicht in einem einzigen Standpunkt einzuschließen.




