Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, vertrat die Ansicht, dass Zentralbanken Geld in die tokenisierte Umgebung integrieren müssen. Ihre Äußerungen erfolgten im Rahmen einer Diskussion über die Zukunft der Finanzmärkte in der Eurozone.
Schnabel erklärte, dass die Eurozone viel von der Distributed-Ledger-Technologie, auch bekannt als DLT, profitieren kann. Die EZB-Verantwortliche betonte, dass diese Technologie neue Möglichkeiten für die europäische Finanzinfrastruktur bietet.
Laut Schnabel hat die Tokenisierung das Potenzial, die Finanzmärkte grundlegend neu zu gestalten. Diese Einschätzung ergab sich im Rahmen einer umfassenderen Reflexion darüber, wie sich monetäre Institutionen an die neuen digitalen Technologien anpassen müssen, die den Finanzsektor transformieren.



