Der portugiesische Immobilienmarkt steht vor einem erheblichen Rückgang der Hausverkäufe im Jahr 2026, mit einem prognostizierten Rückgang zwischen 5 und 7 Prozent. Diese Kontraktion stellt eine Umkehrung gegenüber den Trends der letzten Jahre dar.
Die Hauptursache dieser Situation ist das Missverhältnis zwischen den Immobilienpreisen und den Einkommen der Portugiesen. Diese Diskrepanz schränkt die Kaufkraft der einheimischen Bürger stark ein und macht den Zugang zu Wohnraum für die Mehrheit der Bevölkerung zunehmend schwieriger.
Ausländische Investitionen, die ein wichtiger Motor des portugiesischen Immobilienmarktes waren, verlieren ebenfalls an Dynamik. Dieser Rückgang der internationalen Nachfrage trägt zur Abkühlung des Sektors bei.
Trotz des Rückgangs bei den Verkäufen werden die Hauspreise voraussichtlich nicht sinken. Diese Situation schafft ein Szenario der Pattsituation auf dem Markt, wo die Kombination aus hohen Preisen, stagnierenden Einkommen und geringerer ausländischer Nachfrage den Markt in einem Zustand des instabilen Gleichgewichts hält.



