Ungefähr 160.000 eingeschriebene Nutzer in den Gesundheitszentren in Portugal haben keinen Anspruch auf einen Hausarzt. Diese Personen gelten als „nicht anspruchsberechtigt", weil sie außerhalb des Landes leben oder weil sie den Nationalen Gesundheitsdienst in den letzten fünf Jahren nicht kontaktiert haben, was bedeutet, dass sie nicht im System zur Zuweisung von Hausärzten erfasst werden.
Das Gesundheitsministerium hat neue Regeln durch die Nationale Patientenverordnung (RNU) eingeführt, die die Berechnungsgrundlage für die Zuweisung von Hausärzten ändern. Diese Änderung ermöglicht eine Reduzierung der Anzahl von Nutzern, die in den offiziellen Registern ohne zugewiesenen Hausarzt erscheinen.
Die neuen Regeln sollen eine präzisere Zählung der Nutzer ermöglichen, die den portugiesischen SNS tatsächlich in Anspruch nehmen, wobei diejenigen ausgeschlossen werden, die zwar die Einschreibung aufrechterhalten, aber nicht mehr im Land wohnen oder seit mehreren Jahren keine Notwendigkeit haben, auf öffentliche Gesundheitsdienste zurückzugreifen.
Mit dieser Änderung erwartet die Regierung, realistischere Zahlen zur Abdeckung mit Hausärzten in Portugal vorlegen zu können, was eine bessere Planung der personellen und finanziellen Ressourcen im Gesundheitssektor ermöglicht.




