Das Buch „Brummen" von Vinícius Portella ist eine humorvolle Science-Fiction, die eine postpandemische Welt behandelt, in der mindestens ein Drittel der Weltbevölkerung ein hartnäckiges Summen zu hören beginnt. Das Werk verfolgt die Entwicklungen dieses Phänomens, jedoch aus einer wissenschaftlichen Perspektive, wobei die Handlung in Brasilien spielt.
Der Autor beschreibt das Brummen als „eine Vibration mit niedriger Frequenz, manchmal zitternd und schwach, manchmal stärker und schneller", und vergleicht es mit „einer kleinen Migräne in Weltgröße", die gegen die Trommelfelle hämmert und die Schläfen peinigt, oder auch mit „einer hartnäckigen Stechmücke, die unsichtbar im Hintergrund von allem summt".
Vinícius Portella ist in Brasília geboren, wo er auch als Herausgeber arbeitet. Er hat bereits akademische Artikel über Kultur und Technologie veröffentlicht, sowie einen Erzählband und zwei frühere Romane. Sein vorheriges Werk umfasst „Der große Müllhaufen im Pazifik und andere Erzählungen", das 2024 veröffentlicht wurde und von der Kritik als großartiges Buch beschrieben wurde. Mit „Brummen" nimmt der Autor die verrückte Welt, in der wir leben, durch diese fiktive Prämisse ins Visier.




