Die Vereinten Nationen äußerten zunehmende Besorgnis über die Auswirkungen des El Niño-Phänomens, das laut meteorologischen Modellen weiter an Stärke gewinnt und zu einem der intensivsten der letzten Jahrzehnte werden könnte.
Angesichts dieses Szenarios appellierten die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und das Welternährungsprogramm (WFP) gemeinsam, 202 Millionen Dollar zu sammeln. Ziel ist es, die Auswirkungen extremer Dürren, sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen abzumildern, die dieses Phänomen in einigen Regionen des Planeten verursachen könnte.
Diese Finanzierung könnte mehr als 8,8 Millionen Menschen in 22 als „hochriskant" eingestuften Ländern zugutekommen und Gebiete abdecken, die anfällig für Überschwemmungen und Dürren sind.
Die Weltorganisation für Meteorologie appellierte auch an die Stärkung der Frühwarnsysteme zur Überwachung von Klimaextremen und Naturkatastrophen sowie der möglichen Auswirkungen dieses Phänomens auf Landwirtschaft, Gesundheit, Wasser und Katastrophenschutz.




